Seit 2004 · Denkingen
Schwarze Röcke, rote Vorstöße, blanke Knöpfe
Wir stellen die Artillerie des Lützowschen Freikorps von 1813 dar: mit echtem Gerät, echtem Pulver und echtem Lagerleben. Bei uns stehen Großeltern, Eltern und Kinder nebeneinander an derselben Kanone.
Was uns ausmacht
Wir sind kein Verein, der Uniformen im Schrank hängen hat. Was wir zeigen, funktioniert, und es ist laut genug, dass man es zwei Dörfer weiter hört.
Der Mörser
Unser Markenzeichen. Die Luftverwirbelung erzeugt ein Pfeifen und einen wirbelnden Ring am Himmel. Veranstalter, die ihn unterschätzen, lernen ihn beim ersten Schuss kennen: Risse im Putz und ausgelöste Alarmanlagen haben wir schon hinterlassen.
Das Lager
Auf Biwaks schlafen wir in Leinenzelten, kochen am Feuer und leben ein Wochenende lang wie 1813. Wer wissen will, wie sich das anfühlt, kommt am besten einfach vorbei.
Die Gemeinschaft
Unter den anderen Gruppen heißen wir die „Tutties“. Wir eifern den Gewohnheiten der Ahnen von allen am weitesten nach. Dafür ist der Verein weit über die Grenzen Deutschlands bekannt.
Vier Zahlen
Zwischen der Truppe von 1813 und uns liegen gut zweihundert Jahre. Die Linie dazwischen ist trotzdem ziemlich direkt.
- Dargestellte Zeit
- 1813Befreiungskriege gegen Napoleon
- Erste Schritte
- 1998noch in der IG Lützower Eisenberg
- Eigener Verein
- 20042005 ins Vereinsregister eingetragen
- Mitmachen ab
- jedem Altervom Kind bis zum Großelternteil
Warum schwarz, rot und gold?
Weil kein Geld da war. Der König bewilligte Major von Lützow 1813 sein Freikorps, aber ohne einen Taler Unterstützung. Wer eintrat, musste sich selbst einkleiden und ausrüsten.
Schwarz war die einzige Farbe, in der sich die zusammengesuchten Tuchvorräte aus Depots und vom Markt einheitlich einfärben ließen. Dazu kamen rote Vorstöße und Knöpfe aus Messing. Aus dieser Sparlösung wurden über die Jenaer Urburschenschaft die deutschen Nationalfarben.
Das stellen wir dar
Geschütz, Lager, Gerät: so sah der Dienst bei der reitenden Batterie aus.
Neugierig geworden?
Der einfachste erste Schritt ist ein Besuch bei einem unserer Auftritte. Zuschauen kostet nichts, fragen auch nicht.